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Grundlagen des Prompting

Die vier Elemente des Prompting sind:

  1. Anweisung
    Die Anweisung beschreibt klar, was das Modell tun soll.
    Beispiel: „Erstelle eine professionelle Produktbeschreibung für einen Online-Shop.“

  2. Kontext
    Der Kontext liefert Hintergrundinformationen, damit die Antwort besser zur Situation passt.
    Beispiel: „Die Zielgruppe sind junge Unternehmer im Bereich Social Media Marketing.“

  3. Daten
    Daten sind konkrete Informationen oder Inhalte, mit denen das Modell arbeiten soll.
    Beispiel: „Produkt: kabellose Bluetooth-Kopfhörer mit Noise Cancelling und 30 Stunden Akku.“

  4. Format
    Das Format legt fest, wie die Ausgabe strukturiert sein soll.
    Beispiel: „Die Antwort soll als Tabelle mit den Spalten Vorteil, Beschreibung und Nutzen ausgegeben werden.“

Prompt -> Ausgabe

Hier wird eine Frage oder Aufgabe ohne weitere Anweisungen gestellt.

Beispiel:

Was sind die Zutaten in einer klassischen italienischen Bolognese?

Antwort:

Eine klassische italienische Bolognese – in Italien meist „Ragù alla Bolognese“ genannt – besteht aus wenigen, einfachen Zutaten. Traditionell kommt sie aus Bologna und wird langsam gekocht.

Typische Zutaten:

  • Rinderhackfleisch (teilweise gemischt mit Schweinefleisch)
  • Pancetta oder Speck
  • Zwiebeln
  • Karotten
  • Sellerie
  • Tomatenmark
  • Wenig passierte Tomaten oder geschälte Tomaten
  • Weißwein oder Rotwein
  • Milch oder etwas Sahne
  • Olivenöl oder Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Oft zusätzlich:

  • Lorbeerblatt
  • Muskatnuss

Was nicht typisch italienisch ist:

  • Viel Knoblauch
  • Oregano
  • Basilikum in großen Mengen
  • Zucker
  • Bergeweise Tomatensoße

Die Sauce wird traditionell mehrere Stunden langsam gekocht, damit sie cremig und intensiv wird.

In Italien serviert man sie meist mit:

  • Tagliatelle
  • Lasagne

Nicht klassisch:

  • Spaghetti Bolognese (das ist eher eine internationale Variante)

Prompt mit Beispiel -> Ausgabe

Die Ausgabe wird durch ein Beispiel etwas mehr gesteuert

Beispiel:

Schreibe ein Rezept für eine klassische italienische Bolognese im gleichen Stil wie das Beispiel. Nenne die Zutaten mit Mengenangaben und erkläre die Zubereitung Schritt für Schritt in einfacher Sprache.

Beispiel: „Für einfache Pfannkuchen benötigt man 200 g Mehl, 300 ml Milch, 2 Eier, 1 EL Zucker und 1 Prise Salz. Alle Zutaten werden in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrührt. Anschließend etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Teig portionsweise hineingeben. Die Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun backen und warm servieren.“

Antwort:

„Für eine klassische italienische Bolognese benötigt man 500 g Rinderhackfleisch, 1 Zwiebel, 2 Karotten, 2 Stangen Sellerie, 2 EL Olivenöl, 2 EL Tomatenmark, 400 g gehackte Tomaten aus der Dose, 150 ml Rotwein, 200 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und etwas Oregano. Zuerst die Zwiebel, Karotten und den Sellerie klein schneiden. Anschließend das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse darin einige Minuten anbraten. Danach das Hackfleisch hinzufügen und krümelig anbraten, bis es braun wird. Das Tomatenmark unterrühren und kurz mit anbraten. Anschließend den Rotwein dazugeben und kurz einkochen lassen. Danach die gehackten Tomaten und die Gemüsebrühe hinzufügen. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und bei niedriger Hitze etwa 30 bis 40 Minuten köcheln lassen. Die fertige Bolognese kann anschließend mit Spaghetti serviert werden.“

Prompt mit mehreren Beispielen -> Ausgabe

Man gibt mehrere Beispiele an um den Ausgabe noch genauer zu bekommen.

Beispiel:

„Erstelle 5 kurze Werbeslogans für eine klassische italienische Bolognese-Sauce im Stil bekannter Lebensmittelmarken. Die Slogans sollen emotional, einprägsam und werbewirksam klingen.“

Beispiele:

  • „Barilla – Dove c’è Barilla c’è casa.“
  • „Mars – Und der Hunger ist gegessen.“
  • „McDonald’s – Ich liebe es.“
  • „Haribo – Macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.“

Antwort:

  1. „So schmeckt Italien – Löffel für Löffel.“
  2. „Der Geschmack echter Familienküche.“
  3. „Langsam gekocht. Sofort geliebt.“
  4. „Aus besten Zutaten wird Lieblingssauce.“
  5. „Ein Teller Bolognese wie in Bologna.“