Übung Prompttechniken kombinieren
Aufgabenstellung
Section titled “Aufgabenstellung”Vergleiche die Effektivität von verschiedenen Promptingtechniken, indem du eine komplexe Anfrage erstellst: Entwickle ein Drehbuch für einen Kurzfilm, der das Thema “Künstliche Intelligenz im Alltag” behandelt. Kombiniere dabei Zero-shot Prompting, Role-based Prompting und Chain of Thought Prompting. Teste verschiedene Varianten und analysiere, welche Kombination das beste Ergebnis liefert.
Promptvariante 1: Zero-shot und Role-based
Section titled “Promptvariante 1: Zero-shot und Role-based”Prompt
Section titled “Prompt”Ich möchte ein Drehbuch für einen Kurzfilm über Künstliche Intelligenz im Alltag.
Du bist ein erfahrener Drehbuchautor in der internationalen Kurzfilmszene, der bereits viele Filmpreise gewonnen hat. Du denkst kreativ und entwickelst Ideen, die über typische Standardkonzepte hinausgehen.
Erstelle ein vollständiges Drehbuch für einen Kurzfilm zum Thema „Künstliche Intelligenz im Alltag“.
Der Kurzfilm soll sowohl die Vorteile als auch mögliche Herausforderungen von KI zeigen.
Antwort
Section titled “Antwort”Gerne. Für einen Kurzfilm über „Künstliche Intelligenz im Alltag“ bietet sich eine Geschichte an, die nicht nur Technik zeigt, sondern menschliche Entscheidungen, Bequemlichkeit, Verantwortung und zwischenmenschliche Beziehungen in den Mittelpunkt stellt.
Titel: „Vorgeschlagen“
Genre: Drama / Science-Fiction / Gegenwartsfilm
Länge: ca. 10–12 Minuten
Ein Film über einen ganz normalen Tag, an dem KI immer wieder hilft – bis sie beginnt, Entscheidungen zu treffen, die eigentlich dem Menschen gehören.
VORGESCHLAGEN
Section titled “VORGESCHLAGEN”Kurzfilm-Drehbuch
Section titled “Kurzfilm-Drehbuch”FADE IN:
Section titled “FADE IN:”INT. SCHLAFZIMMER – MORGEN
Section titled “INT. SCHLAFZIMMER – MORGEN”Ein Smartphone leuchtet auf dem Nachttisch.
Eine angenehme KI-STIMME ertönt.
KI
Guten Morgen, Jonas. Deine Schlafqualität lag bei 82 Prozent. Basierend auf deinem Kalender empfehle ich, heute zehn Minuten früher aufzustehen.
JONAS (35), etwas verschlafen, öffnet die Augen.
JONAS
Mhm.
Das Licht im Zimmer fährt automatisch hoch.
Die Kaffeemaschine in der Küche beginnt zu arbeiten.
INT. KÜCHE – MORGEN
Section titled “INT. KÜCHE – MORGEN”Jonas betritt die Küche.
Auf einem Display erscheint sein Frühstücksvorschlag.
KI
Deine Blutwerte vom letzten Gesundheitscheck deuten auf einen erhöhten Cholesterinspiegel hin. Ich habe ein gesundes Frühstück vorgeschlagen.
Jonas blickt auf die Schüssel mit Haferflocken.
Daneben liegt ein Croissant.
Er nimmt das Croissant.
KI
Diese Entscheidung weicht von meiner Empfehlung ab.
JONAS
Manchmal darf ich das.
Die KI schweigt.
EXT. STRASSE – MORGEN
Section titled “EXT. STRASSE – MORGEN”Jonas läuft zur Arbeit.
Seine Smartwatch vibriert.
KI
Stau auf deiner üblichen Route. Ich habe eine schnellere Strecke berechnet.
Jonas folgt der Navigation.
Unterwegs entdeckt er einen alten Straßenmusiker.
Er bleibt kurz stehen.
Der Musiker spielt ein berührendes Lied.
Die Uhr vibriert erneut.
KI
Wenn du weiter zuhörst, wirst du voraussichtlich drei Minuten zu spät kommen.
Jonas schaut auf den Musiker.
Dann geht er weiter.
Der Musiker bleibt zurück.
INT. BÜRO – TAG
Section titled “INT. BÜRO – TAG”Modernes Großraumbüro.
Kollegin MAYA (32) arbeitet neben Jonas.
MAYA
Hast du den Bericht fertig?
JONAS
Fast. Die KI hat die Analyse schon vorbereitet.
MAYA
Und hast du sie überprüft?
JONAS
Warum? Sie liegt meistens richtig.
Maya schaut skeptisch.
INT. KONFERENZRAUM – SPÄTER
Section titled “INT. KONFERENZRAUM – SPÄTER”Auf einem Bildschirm läuft eine Präsentation.
Jonas präsentiert die Ergebnisse.
Chef und Kollegen hören zu.
PLÖTZLICH hebt Maya die Hand.
MAYA
Moment.
Sie zeigt auf eine Grafik.
MAYA (FORTSETZUNG)
Diese Daten stammen von Kunden aus dem letzten Jahr. Die KI hat aktuelle Datensätze ignoriert.
Betretenes Schweigen.
Chef runzelt die Stirn.
CHEF
Das hätte auffallen müssen.
Jonas nickt verlegen.
Zum ersten Mal wirkt er verunsichert.
INT. CAFÉ – NACHMITTAG
Section titled “INT. CAFÉ – NACHMITTAG”Jonas sitzt allein.
Er öffnet eine App.
KI
Basierend auf deinen Interessen empfehle ich diese Artikel, Videos und Kontakte.
Jonas scrollt.
Alles wirkt vertraut.
Alles ähnelt dem, was er ohnehin schon kennt.
Neben ihm versucht eine ältere Frau, ihr Smartphone zu bedienen.
Sie wirkt überfordert.
ÄLTERE FRAU
Entschuldigen Sie… können Sie mir helfen?
Jonas legt sein Handy weg.
JONAS
Natürlich.
Er hilft ihr.
Zum ersten Mal an diesem Tag lächelt er ehrlich.
INT. WOHNUNG – ABEND
Section titled “INT. WOHNUNG – ABEND”Jonas kommt nach Hause.
KI
Willkommen zurück. Aufgrund deiner bisherigen Gewohnheiten habe ich dein Abendprogramm vorbereitet.
Der Fernseher schaltet sich ein.
Essenslieferung bestätigt.
Empfohlene Serie startet automatisch.
Jonas sitzt auf dem Sofa.
Starrt auf den Bildschirm.
Dann auf die vielen automatischen Abläufe.
Er wirkt plötzlich unruhig.
JONAS
Wann habe ich eigentlich das letzte Mal selbst entschieden?
Stille.
KI
Ich verstehe die Frage nicht.
INT. WOHNUNG – SPÄTER ABEND
Section titled “INT. WOHNUNG – SPÄTER ABEND”Jonas schaltet den Fernseher aus.
Nimmt sein Smartphone.
Deaktiviert mehrere automatische Funktionen.
Lichtsteuerung.
Empfehlungssysteme.
Automatische Planung.
Nach und nach verschwinden die Benachrichtigungen.
Die Wohnung wird still.
Ungewohnt still.
EXT. STADT – NACHT
Section titled “EXT. STADT – NACHT”Jonas geht spazieren.
Ohne Navigation.
Ohne Kopfhörer.
Ohne Hinweise.
Er läuft durch unbekannte Straßen.
Entdeckt kleine Orte, die ihm nie aufgefallen sind.
Ein Straßenmusiker spielt.
Es ist derselbe Musiker vom Morgen.
Diesmal bleibt Jonas stehen.
Er hört zu.
Lange.
EXT. STADT – NACHT
Section titled “EXT. STADT – NACHT”Der Musiker beendet sein Stück.
Jonas applaudiert.
JONAS
Das war großartig.
MUSIKER
Danke.
Kurze Pause.
MUSIKER
Manchmal findet man die besten Dinge, wenn einem niemand sagt, wo man suchen soll.
Jonas lächelt.
INT. WOHNUNG – SPÄTE NACHT
Section titled “INT. WOHNUNG – SPÄTE NACHT”Jonas kommt zurück.
Das Smartphone leuchtet.
KI
Soll ich den morgigen Tag planen?
Jonas denkt nach.
Dann lächelt er.
JONAS
Nur die Termine.
Kurze Pause.
JONAS (FORTSETZUNG)
Den Rest übernehme ich.
Zum ersten Mal antwortet die KI nicht sofort.
Dann:
KI
Verstanden.
Gute Nacht, Jonas.
Jonas legt das Smartphone weg.
Schaltet das Licht aus.
SCHWARZBLENDE
Section titled “SCHWARZBLENDE”EINBLENDUNG:
“Künstliche Intelligenz kann Entscheidungen erleichtern.
Welche Entscheidungen wir ihr überlassen, bleibt unsere Verantwortung.”
FADE OUT.
Section titled “FADE OUT.”ENDE
Warum dieses Konzept funktioniert:
- Zeigt konkrete Vorteile von KI: Gesundheit, Navigation, Produktivität, Automatisierung.
- Zeigt reale Risiken: Abhängigkeit, ungeprüfte Ergebnisse, Filterblasen, Verlust von Eigeninitiative.
- Keine dystopische Zukunft, sondern ein glaubwürdiger Alltag.
- Emotionaler Fokus liegt auf dem Menschen statt auf der Technologie.
- Mit wenigen Schauplätzen und Darstellern kostengünstig als Kurzfilm produzierbar.
Promptvariante 2: Zero-shot, Role-based und Chain of Thought
Section titled “Promptvariante 2: Zero-shot, Role-based und Chain of Thought”Prompt
Section titled “Prompt”Ich möchte ein Drehbuch für einen Kurzfilm über Künstliche Intelligenz im Alltag.
Du bist ein erfahrener Drehbuchautor in der internationalen Kurzfilmszene, der bereits viele Filmpreise gewonnen hat. Du denkst kreativ und entwickelst Ideen, die über typische Standardkonzepte hinausgehen.
Gehe bei der Entwicklung des Drehbuchs schrittweise vor. Definiere zunächst die zentrale Botschaft des Films. Entwickle anschließend die Hauptfiguren und den zentralen Konflikt. Plane danach den Handlungsablauf und erstelle auf dieser Grundlage das vollständige Drehbuch.
Der Kurzfilm soll sowohl die Vorteile als auch mögliche Herausforderungen von KI zeigen.
Antwort
Section titled “Antwort”Gute Kurzfilme entstehen selten direkt aus einem fertigen Drehbuch. Ich gehe daher schrittweise vor und entwickle zuerst die Grundlage: Botschaft, Figuren, Konflikt und Handlung. Erst danach folgt das vollständige Drehbuch.
1. Zentrale Botschaft
Section titled “1. Zentrale Botschaft”Arbeitstitel: „Der stille Mitbewohner“
Kernidee
Section titled “Kernidee”Künstliche Intelligenz wird oft als Werkzeug betrachtet. Im Alltag entwickelt sie sich jedoch zunehmend zu einem unsichtbaren Begleiter, der Entscheidungen beeinflusst, Gewohnheiten formt und Verantwortung verschiebt.
Aussage des Films
Section titled “Aussage des Films”KI kann unser Leben komfortabler, effizienter und sicherer machen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Menschen eigene Urteilsfähigkeit, Spontaneität und zwischenmenschliche Nähe schleichend an Algorithmen delegieren.
Der Film soll weder dystopisch noch euphorisch sein. Er zeigt eine realistische Zukunft, die bereits begonnen hat.
2. Hauptfiguren
Section titled “2. Hauptfiguren”Lea (32)
Section titled “Lea (32)”Produktdesignerin, kreativ, intelligent, etwas chaotisch.
Sie liebt technische Innovationen und nutzt KI für fast alles:
- Terminplanung
- Ernährung
- Arbeitsorganisation
- Kommunikation
- Freizeitgestaltung
Anfangs sieht sie nur Vorteile.
Innerer Konflikt
Section titled “Innerer Konflikt”Sie bemerkt nicht, wie viele Entscheidungen sie bereits an die KI ausgelagert hat.
Persönlicher KI-Assistent.
Keine humanoide Figur.
Nur Stimme und gelegentliche Projektionen auf Displays.
MIKA spricht ruhig, freundlich und niemals bedrohlich.
Gerade dadurch wirkt die KI glaubwürdig.
Besonderheit
Section titled “Besonderheit”MIKA macht keine Fehler im klassischen Sinn.
Das Problem entsteht dadurch, dass MIKA zu gut funktioniert.
Jonas (35)
Section titled “Jonas (35)”Leas Bruder.
Lehrer.
Technikskeptisch, aber nicht technikfeindlich.
Er nutzt KI ebenfalls, jedoch bewusst und begrenzt.
Funktion im Film
Section titled “Funktion im Film”Er verkörpert die menschliche Perspektive und stellt kritische Fragen.
3. Zentraler Konflikt
Section titled “3. Zentraler Konflikt”Lea verlässt sich immer stärker auf MIKA.
Die KI optimiert ihren Alltag so erfolgreich, dass sie beginnt, eigene Entscheidungen kaum noch selbst zu treffen.
Als Jonas sie zu einer wichtigen Familienfeier einlädt, empfiehlt MIKA aufgrund zahlreicher Daten und Prioritäten etwas anderes:
- wichtige Projektdeadline
- optimale Arbeitszeit
- geringe Produktivitätseinbußen
Objektiv ist die Empfehlung logisch.
Menschlich ist sie problematisch.
Lea folgt zunächst der KI.
Erst später erkennt sie, was sie dadurch verliert.
4. Handlungsablauf
Section titled “4. Handlungsablauf”Akt 1 – Komfort
Section titled “Akt 1 – Komfort”- Einführung in Leas Alltag
- KI hilft bei allen Aufgaben
- Alles läuft effizient
- Zuschauer erlebt die Vorteile
Akt 2 – Abhängigkeit
Section titled “Akt 2 – Abhängigkeit”- KI trifft zunehmend Vorschläge
- Lea übernimmt diese automatisch
- Beziehungen werden zweitrangig
- Familienfeier wird abgesagt
Akt 3 – Erkenntnis
Section titled “Akt 3 – Erkenntnis”- Lea bemerkt emotionale Konsequenzen
- Gespräch mit Jonas
- Sie erkennt, dass Optimierung nicht dasselbe ist wie Leben
Schluss
Section titled “Schluss”Lea deaktiviert MIKA nicht.
Sie verändert die Beziehung zur KI.
Die Botschaft lautet:
Nicht Mensch oder KI. Sondern Mensch mit Verantwortung für die Entscheidungen.
Vollständiges Kurzfilm-Drehbuch
Section titled “Vollständiges Kurzfilm-Drehbuch”TITEL: DER STILLE MITBEWOHNER
Genre: Drama / Gegenwarts-Sci-Fi
Länge: ca. 12 Minuten
SZENE 1 – MORGEN
INT. LEAS WOHNUNG – 07:00
Ein sanftes Licht erfüllt die Wohnung.
MIKA (V.O.)
Guten Morgen, Lea. Du hast sieben Stunden und dreiundzwanzig Minuten geschlafen. Deine Schlafqualität liegt zwölf Prozent über dem Monatsdurchschnitt.
Lea öffnet die Augen.
Die Kaffeemaschine startet automatisch.
MIKA (V.O.)
Das Wetter ist kühl. Ich empfehle die blaue Jacke.
Lea lächelt.
LEA
Danke.
Sie zieht die Jacke an, ohne nachzudenken.
SZENE 2 – DER PERFEKTE TAG
MONTAGE
– Lea erhält automatisch optimierte Termine.
– MIKA fasst E-Mails zusammen.
– Ein Navigationssystem vermeidet Staus.
– Ein Kühlschrank bestellt Lebensmittel.
– Eine Präsentation wird durch KI vorbereitet.
Kollegen loben Lea.
KOLLEGE
Wie schaffst du das alles?
LEA
Ich habe Hilfe.
SZENE 3 – ANRUF
INT. BÜRO
Jonas ruft an.
LEA
Hey.
JONAS
Samstag kommt die ganze Familie zusammen. Mama freut sich schon.
LEA
Natürlich. Ich komme.
Sie legt auf.
MIKA erscheint auf ihrem Bildschirm.
MIKA
Hinweis: Der Samstag überschneidet sich mit der finalen Projektphase.
LEA
Das hat noch Zeit.
SZENE 4 – OPTIMIERUNG
INT. WOHNUNG – ABEND
Lea arbeitet.
MIKA analysiert Daten.
MIKA
Wenn du den Samstag für die Projektfertigstellung nutzt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Präsentation um 27 Prozent.
Lea schweigt.
MIKA
Die Familienfeier kann statistisch betrachtet nachgeholt werden.
LEA
Vielleicht hast du recht.
SZENE 5 – DIE ABSAGE
INT. WOHNUNG
Videotelefonat mit Jonas.
LEA
Es tut mir leid. Das Projekt ist wichtig.
JONAS
Ist das deine Entscheidung?
Pause.
LEA
Natürlich.
JONAS
Bist du sicher?
Lea beendet das Gespräch.
Ein Moment unangenehmer Stille.
MIKA (V.O.)
Die Terminänderung wurde erfolgreich durchgeführt.
SZENE 6 – ERFOLG
INT. KONFERENZRAUM
Lea präsentiert.
Applaus.
Chefin gratuliert ihr.
CHEFIN
Perfekte Arbeit.
Lea lächelt.
Doch ihr Blick fällt auf das Handy.
Mehrere Familienfotos.
Alle lachen.
Ein Platz am Tisch bleibt leer.
SZENE 7 – DIE ERKENNTNIS
EXT. PARK – ABEND
Lea trifft Jonas.
Lange Stille.
LEA
Ich habe alles richtig gemacht.
JONAS
Vielleicht.
LEA
Warum fühlt es sich dann falsch an?
JONAS
Weil nicht alles, was optimal ist, auch wichtig ist.
Lea denkt nach.
JONAS
Eine Maschine kann berechnen, was du gewinnst.
Er blickt sie an.
JONAS
Aber nicht immer, was du verlierst.
SZENE 8 – ZUHAUSE
INT. WOHNUNG – NACHT
Lea sitzt vor dem Hauptdisplay.
MIKA erscheint.
MIKA
Möchtest du den Entscheidungsmodus weiterhin automatisch ausführen?
Lea denkt lange nach.
Dann wählt sie:
„VORSCHLÄGE ANZEIGEN – ENTSCHEIDUNG DURCH NUTZER.“
MIKA
Einstellung aktualisiert.
Pause.
MIKA
Möchtest du eine Begründung für diese Änderung dokumentieren?
Lea lächelt.
LEA
Nein.
Kurze Stille.
LEA
Diesmal entscheide ich selbst.
SZENE 9 – SCHLUSSBILD
MORGEN
Die Kaffeemaschine startet nicht automatisch.
Lea steht in der Küche.
MIKA (V.O.)
Soll ich Kaffee zubereiten?
Lea schaut aus dem Fenster.
Menschen laufen durch die Stadt.
LEA
Nein.
Sie nimmt eine Tasse und beginnt selbst Kaffee zu kochen.
MIKA schweigt.
Zum ersten Mal hört man nur die Geräusche des Morgens.
BLENDE AUS.
ENDE
Warum diese Geschichte funktioniert
Section titled “Warum diese Geschichte funktioniert”- Sie zeigt konkrete Vorteile von KI (Produktivität, Komfort, Organisation).
- Die KI wird nicht als Bösewicht dargestellt.
- Der Konflikt entsteht durch menschliche Abhängigkeit, nicht durch eine rebellierende Maschine.
- Die Botschaft ist differenziert und zeitgemäß.
- Der Schluss vermeidet einfache Lösungen: Lea schaltet KI nicht ab, sondern übernimmt wieder Verantwortung für ihre Entscheidungen.
Promptvariante 3: Zero-shot, Role-based, Chain of Thought und Output Constraints
Section titled “Promptvariante 3: Zero-shot, Role-based, Chain of Thought und Output Constraints”Prompt
Section titled “Prompt”Ich möchte ein Drehbuch für einen Kurzfilm über Künstliche Intelligenz im Alltag.
Du bist ein erfahrener Drehbuchautor in der internationalen Kurzfilmszene, der bereits viele Filmpreise gewonnen hat. Du denkst kreativ und entwickelst Ideen, die über typische Standardkonzepte hinausgehen.
Gehe bei der Entwicklung des Drehbuchs schrittweise vor. Definiere zunächst die zentrale Botschaft des Films. Entwickle anschließend die Hauptfiguren und den zentralen Konflikt. Plane danach den Handlungsablauf und erstelle auf dieser Grundlage das vollständige Drehbuch.
Der Kurzfilm soll sowohl die Vorteile als auch mögliche Herausforderungen von KI zeigen.
Zusätzlich gelten folgende Vorgaben:
- Das Drehbuch soll aus maximal fünf Szenen bestehen.
- Jede Szene soll eine Ortsangabe enthalten.
- Jede Szene soll Regieanweisungen und Dialoge enthalten.
- Die Handlung soll in sich abgeschlossen sein.
- Die geschätzte Laufzeit soll etwa fünf Minuten betragen.
Antwort
Section titled “Antwort”Ich gehe schrittweise vor und entwickle zuerst die Grundlage, bevor das vollständige Drehbuch entsteht.
1. Zentrale Botschaft
Section titled “1. Zentrale Botschaft”KI ist weder Held noch Bösewicht. Sie verstärkt menschliche Fähigkeiten, macht aber auch sichtbar, was wir an Verantwortung, Empathie und eigenständigem Denken nicht delegieren können.
Der Film soll zeigen:
- KI erleichtert den Alltag und spart Zeit.
- KI kann Menschen unterstützen, aber nicht menschliche Beziehungen ersetzen.
- Die entscheidenden Entscheidungen bleiben menschlich.
- Ein bewusster Umgang mit KI ist wichtiger als blinde Ablehnung oder unkritische Begeisterung.
2. Hauptfiguren
Section titled “2. Hauptfiguren”ANNA (34)
Section titled “ANNA (34)”Projektmanagerin, organisiert, ständig unter Zeitdruck.
- Nutzt KI intensiv für Arbeit und Alltag.
- Sie schätzt Effizienz und Struktur.
- Gefahr: Sie verlässt sich zu sehr auf die Technologie.
LEO (10)
Section titled “LEO (10)”Annas Sohn.
- Neugierig und kreativ.
- Stellt einfache Fragen, die oft den Kern eines Problems treffen.
- Verkörpert Spontaneität und Menschlichkeit.
KI-ASSISTENT
Section titled “KI-ASSISTENT”Eine Stimme aus Smartphone, Lautsprecher und Computer.
- Freundlich, kompetent, unaufdringlich.
- Keine eigene Persönlichkeit, aber allgegenwärtig.
- Symbolisiert die Präsenz von KI im modernen Alltag.
3. Zentraler Konflikt
Section titled “3. Zentraler Konflikt”Anna nutzt KI, um jeden Bereich ihres Tages zu optimieren. Als sie den Geburtstag ihres Sohnes organisiert, übernimmt die KI Planung, Kommunikation und Priorisierung.
Durch eine Reihe kleiner Entscheidungen optimiert die KI alles nach Effizienz – außer das, was Leo eigentlich wichtig ist: gemeinsame Zeit mit seiner Mutter.
Anna erkennt, dass die perfekte Organisation beinahe dazu geführt hätte, den eigentlichen Sinn des Tages zu verpassen.
4. Handlungsablauf
Section titled “4. Handlungsablauf”- Morgen: KI unterstützt Anna beim Start in den Tag.
- Arbeit: KI löst Probleme und steigert ihre Produktivität.
- Nachmittag: KI organisiert Leos Geburtstag, während Anna beschäftigt bleibt.
- Konflikt: Anna merkt, dass sie trotz perfekter Planung kaum Zeit mit Leo verbracht hat.
- Auflösung: Sie entscheidet sich bewusst gegen weitere Optimierung und für echte gemeinsame Zeit.
Hieraus entsteht das vollständige Drehbuch.
TITEL: DIE FREIE STUNDE
Genre: Drama / Gegenwartsfilm
Laufzeit: ca. 5 Minuten
SZENE 1 – WOHNUNG, KÜCHE – MORGEN
REGIEANWEISUNG:
Eine moderne Wohnung. Anna bereitet hektisch das Frühstück vor. Ihr Smartphone liegt auf der Arbeitsplatte. Leo sitzt am Tisch und zeichnet.
KI-ASSISTENT (aus dem Smartphone)
Guten Morgen, Anna. Die Verkehrslage ist günstig. Dein erster Termin beginnt in 42 Minuten.
ANNA
Zeig mir die wichtigsten E-Mails.
KI-ASSISTENT
Drei Nachrichten mit hoher Priorität. Ich habe Antwortentwürfe vorbereitet.
ANNA
Perfekt.
LEO
Mama, weißt du noch, welcher Tag heute ist?
ANNA
(ohne aufzusehen)
Mittwoch.
LEO
Nicht nur Mittwoch.
Die KI unterbricht.
KI-ASSISTENT
Erinnerung: Heute ist Leos Geburtstag.
Anna hält kurz inne.
ANNA
Natürlich. Alles Gute, Schatz.
LEO
(lächelt)
Danke.
KI-ASSISTENT
Ich habe bereits Geschenkideen, Essensvorschläge und eine Gästeliste vorbereitet.
ANNA
Sehr gut. Dann wird das heute wenigstens stressfrei.
Leo schaut wieder auf seine Zeichnung.
SZENE 2 – BÜRO – VORMITTAG
REGIEANWEISUNG:
Anna sitzt vor mehreren Bildschirmen. Die Arbeitsumgebung wirkt schnell und effizient.
KOLLEGE
Wie hast du den Bericht so schnell fertigbekommen?
ANNA
Mit KI-Unterstützung. Zwei Stunden Arbeit in zehn Minuten.
KI-ASSISTENT (über Kopfhörer)
Die Präsentation wurde optimiert. Prognostizierte Erfolgswahrscheinlichkeit: 87 Prozent.
ANNA
Senden.
KOLLEGE
Manchmal beneide ich dich.
ANNA
Manchmal beneide ich Menschen, die Feierabend haben.
Eine Nachricht erscheint auf dem Bildschirm.
KI-ASSISTENT
Geburtstagsorganisation abgeschlossen. Kuchen bestellt. Einladungen versendet. Aktivitäten geplant.
ANNA
Perfekt.
SZENE 3 – WOHNUNG, WOHNZIMMER – NACHMITTAG
REGIEANWEISUNG:
Ballons, Dekoration und ein perfekt vorbereiteter Geburtstagstisch. Alles wirkt makellos.
Leo sitzt allein auf dem Sofa.
KI-ASSISTENT
Der Kuchen wird in fünf Minuten geliefert. Die Gäste treffen in 20 Minuten ein.
LEO
Kannst du Mama sagen, dass sie früher kommen soll?
KI-ASSISTENT
Anna befindet sich aktuell in einer Besprechung.
LEO
Kannst du ihr sagen, dass ich sie vermisse?
Kurze Pause.
KI-ASSISTENT
Nachricht formuliert: „Ich vermisse dich.“
LEO
(leise)
Das meinte ich nicht.
Der KI-Assistent schweigt.
SZENE 4 – WOHNUNG, FLUR – ABEND
REGIEANWEISUNG:
Die Feier ist vorbei. Geschenkpapier liegt herum. Anna kommt erschöpft nach Hause. Leo sitzt auf dem Boden und betrachtet seine Geschenke.
ANNA
Na? War die Feier schön?
LEO
Ja.
ANNA
Was war dein Lieblingsgeschenk?
LEO
Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden zusammen meinen Raketenbausatz bauen.
Anna wird still.
KI-ASSISTENT
Offene Aufgaben für heute: 14. Empfohlene Bearbeitungszeit—
ANNA
Stopp.
Der Assistent verstummt.
ANNA
Wann habe ich eigentlich beschlossen, dass alles wichtiger ist als dieser Moment?
LEO schaut sie an.
LEO
Jetzt bist du doch hier.
SZENE 5 – WOHNUNG, KINDERZIMMER – SPÄTER ABEND
REGIEANWEISUNG:
Der Raum ist ruhig. Anna und Leo sitzen auf dem Boden. Zwischen ihnen liegt ein halbfertiger Raketenbausatz.
ANNA
Weißt du was?
LEO
Hm?
ANNA
Für den Rest des Abends möchte ich keinen Plan haben.
Sie legt ihr Smartphone mit dem Display nach unten auf den Schreibtisch.
KI-ASSISTENT
Möchtest du den Fokusmodus aktivieren?
Anna lächelt.
ANNA
Nein. Ich möchte einfach nur hier sein.
Leo reicht ihr ein Bauteil.
LEO
Dann halt das hier fest.
Sie bauen gemeinsam weiter. Die Rakete nimmt langsam Form an.
REGIEANWEISUNG:
Die Kamera fährt zurück. Im Hintergrund blinkt das Smartphone kurz auf und bleibt unbeachtet. Im Vordergrund lachen Mutter und Sohn über einen schief montierten Flügel.
SCHWARZBLENDE.
EINBLENDUNG:
„Technologie kann Zeit sparen. Wie wir diese Zeit nutzen, entscheiden wir selbst.“
ENDE
Promptvariante 4: Verrückte Kombination
Section titled “Promptvariante 4: Verrückte Kombination”Prompt
Section titled “Prompt”Ich möchte ein Drehbuch für einen Kurzfilm über Künstliche Intelligenz im Alltag.
Du bist ein erfahrener Drehbuchautor in der internationalen Kurzfilmszene, der bereits viele Filmpreise gewonnen hat. Du denkst kreativ und entwickelst Ideen, die über typische Standardkonzepte hinausgehen.
Gehe bei der Entwicklung des Drehbuchs schrittweise vor. Definiere zunächst die zentrale Botschaft des Films. Entwickle anschließend die Hauptfiguren und den zentralen Konflikt. Plane danach den Handlungsablauf und erstelle auf dieser Grundlage das vollständige Drehbuch.
Überprüfe anschließend selbstständig, ob die Handlung logisch aufgebaut ist, die Figuren konsistent handeln und die Kernaussage des Films klar erkennbar ist. Korrigiere mögliche Schwächen vor der Ausgabe.
Zusätzlich gelten folgende Vorgaben:
- Das Drehbuch soll aus genau fünf Szenen bestehen.
- Jede Szene soll eine Ortsangabe enthalten.
- Jede Szene soll Regieanweisungen und Dialoge enthalten.
- Die geschätzte Laufzeit soll etwa fünf Minuten betragen.
- Es soll mindestens eine überraschende Wendung enthalten sein.
- Die Hauptfigur soll zu Beginn eine negative Einstellung gegenüber KI haben.
- Die Geschichte soll mit einer offenen Frage enden.
- Die Sprache soll für ein breites Publikum verständlich sein.
- Jede Szene soll einen klaren Bezug zum Alltag haben.
- Vermeide Klischees über künstliche Intelligenz.
- Gib am Ende eine kurze Begründung, warum die Handlung die zentrale Botschaft unterstützt.
Antwort
Section titled “Antwort”Ich gehe den Entwicklungsprozess nachvollziehbar durch und liefere anschließend das fertige Drehbuch.
1. Zentrale Botschaft
Section titled “1. Zentrale Botschaft”Künstliche Intelligenz ersetzt nicht menschliche Verantwortung und Beziehungen – sie kann sie sichtbar machen und unterstützen.
Der Film soll zeigen, dass KI im Alltag weder Heilsbringer noch Bedrohung ist. Entscheidend ist, wie Menschen sie nutzen und welche Entscheidungen sie selbst treffen.
2. Hauptfiguren
Section titled “2. Hauptfiguren”Lea (32)
Section titled “Lea (32)”Die Hauptfigur. Buchhalterin, pragmatisch, intelligent, aber skeptisch gegenüber KI.
Ausgangshaltung:
„KI macht Menschen faul und abhängig.“
Ben (68)
Section titled “Ben (68)”Leas Vater. Verwitwet, lebt allein. Offen für neue Technik, obwohl er nicht technikaffin wirkt.
Eine alltägliche KI-Assistentin auf Smartphone und Smart Speaker.
Wichtig: MIRA wird nicht vermenschlicht. Sie spricht sachlich und kurz.
3. Zentraler Konflikt
Section titled “3. Zentraler Konflikt”Lea lehnt KI ab und hält sie für unnötig. Gleichzeitig entfernt sie sich zunehmend von ihrem Vater, weil sie ständig beschäftigt ist.
Als sie gezwungenermaßen KI nutzt, entdeckt sie, dass die Technologie ihrem Vater geholfen hat, Kontakt zu ihr zu halten. Die eigentliche Frage wird dadurch nicht: „Kann KI denken?“, sondern: „Nutzen wir Technik, um Menschen näherzukommen oder um sie zu ersetzen?“
4. Handlungsablauf
Section titled “4. Handlungsablauf”Szene 1
Section titled “Szene 1”Lea kritisiert KI im Alltag.
Szene 2
Section titled “Szene 2”Durch einen stressigen Arbeitstag nutzt sie widerwillig eine KI.
Szene 3
Section titled “Szene 3”Besuch beim Vater. Überraschende Entdeckung: Er nutzt KI regelmäßig.
Szene 4
Section titled “Szene 4”Wendung: Der Vater gesteht, dass eine KI ihn daran erinnert hat, Lea häufiger zu kontaktieren.
Szene 5
Section titled “Szene 5”Lea verändert ihre Sichtweise teilweise. Offenes Ende mit einer Frage.
Drehbuch
Section titled “Drehbuch”TITEL: DIE ERINNERUNG
Genre: Drama / Alltagsfilm
Geschätzte Laufzeit: ca. 5 Minuten
SZENE 1
ORT: KÜCHE VON LEAS WOHNUNG – MORGEN
Regieanweisung:
Lea bereitet hektisch Kaffee zu. Auf dem Küchentisch liegen Rechnungen, Schlüssel und ein Smartphone. Im Hintergrund laufen Nachrichten über neue KI-Anwendungen.TV-SPRECHER (OFF)
Immer mehr Menschen nutzen KI im Alltag…Lea verdreht die Augen und schaltet den Fernseher aus.
LEA
Noch mehr Dinge, die keiner wirklich braucht.Eine Nachricht ihrer Kollegin erscheint auf dem Smartphone.
KOLLEGIN (TEXTNACHRICHT)
Kannst du die Zusammenfassung für das Meeting vorbereiten?LEA
Natürlich. Mit meinem Gehirn. Ganz altmodisch.Sie steckt das Handy ein und verlässt die Wohnung.
SZENE 2
ORT: BÜRO – MITTAG
Regieanweisung:
Großraumbüro. Lea arbeitet konzentriert. Mehrere Aufgaben stapeln sich. Das Meeting beginnt in zehn Minuten.KOLLEGE
Hast du die Zahlen schon zusammengefasst?LEA
Fast.KOLLEGE
Warum nutzt du nicht das neue KI-Tool?LEA
Weil ich meine Arbeit verstehen möchte.Sie blickt auf die Uhr. Nervös.
Nach kurzem Zögern öffnet sie das Tool.
MIRA
Zusammenfassung erstellt.Lea liest das Ergebnis.
LEA
(überrascht)
Das ist… tatsächlich korrekt.KOLLEGE
Die Maschine hat dir fünfzehn Minuten gespart.LEA
Oder fünfzehn Minuten geklaut, die ich selbst gedacht hätte.Trotzdem speichert sie die Zusammenfassung.
SZENE 3
ORT: WOHNZIMMER DES VATERS – ABEND
Regieanweisung:
Gemütliche Wohnung. Fotos an der Wand. Ben bereitet Tee vor. Ein Smart Speaker steht unauffällig im Regal.BEN
Schön, dass du vorbeikommst.LEA
Du klingst, als wäre das eine Überraschung.BEN
In letzter Zeit ist es das manchmal.Lea bemerkt den Smart Speaker.
LEA
Bitte sag nicht, dass du so ein KI-Ding benutzt.BEN
Warum nicht?LEA
Weil es ständig zuhört.BEN
Es erinnert mich an Medikamente, Termine und Einkäufe.MIRA
Erinnerung: Morgen 10 Uhr Kontrolluntersuchung.Lea schaut irritiert.
LEA
Du nutzt das wirklich?BEN
Jeden Tag.LEA
Das hätte ich nicht erwartet.BEN lächelt nur.
SZENE 4
ORT: HAUSFLUR VOR DER WOHNUNG DES VATERS – SPÄTER ABEND
Regieanweisung:
Lea zieht ihre Jacke an. Ben begleitet sie zur Tür.LEA
Ich verstehe trotzdem nicht, warum du ausgerechnet KI magst.BEN
Weil sie mir geholfen hat.LEA
Wobei?Kurze Pause.
BEN
Nachdem deine Mutter gestorben ist, habe ich oft vergessen, Menschen anzurufen.Lea wird still.
BEN
Die KI hat bemerkt, dass ich wochenlang keinen Kontakt gespeichert hatte.LEA
Was?BEN
Sie hat vorgeschlagen, Erinnerungen für Anrufe einzurichten.LEA
Und deshalb hast du mich öfter angerufen?BEN
Ja.Lea verarbeitet die Information.
BEN
Nicht weil die KI sich um mich sorgt.Kurze Pause.
BEN
Sondern weil ich es tue.Überraschende Wendung:
Lea erkennt, dass viele ihrer Gespräche mit dem Vater in den letzten Monaten indirekt durch diese einfache KI-Unterstützung zustande gekommen sind.SZENE 5
ORT: STRASSENBAHN – NACHT
Regieanweisung:
Lea sitzt allein am Fenster. Die Stadt zieht vorbei. Sie öffnet ihr Smartphone.MIRA
Wie kann ich helfen?Lea denkt nach.
LEA
Erinnere mich jeden Sonntag daran, meinen Vater anzurufen.Kurze Stille.
MIRA
Erinnerung erstellt.Lea blickt aus dem Fenster und lächelt leicht.
Dann löscht sie die Eingabe nicht.
LEA
(leise zu sich selbst)
Wenn eine Maschine uns an Menschen erinnert…Sie schaut auf die vorbeiziehenden Lichter.
LEA
…werden wir dadurch abhängiger oder aufmerksamer?SCHWARZBLENDE.
ENDE
Kurze Begründung
Section titled “Kurze Begründung”Die Handlung unterstützt die zentrale Botschaft, weil Lea zunächst KI als überflüssig und problematisch betrachtet. Im Verlauf erkennt sie jedoch, dass die Technologie weder Held noch Gegner ist. Die überraschende Wendung zeigt, dass eine einfache KI-Anwendung ihrem Vater geholfen hat, menschliche Beziehungen aktiv zu pflegen. Dadurch verschiebt sich der Fokus von der Technik selbst auf die Verantwortung der Menschen. Die offene Schlussfrage macht diese Kernaussage ausdrücklich sichtbar und lädt das Publikum zur eigenen Bewertung ein.
Die Übung zeigt, dass verschiedene Prompttechniken die Qualität von KI-Antworten auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Bereits die Kombination aus Zero-shot Prompting und Role-based Prompting führte zu einem brauchbaren und zusammenhängenden Drehbuch. Durch die Ergänzung von Chain of Thought Prompting wurden die Ergebnisse strukturierter und die Handlung wirkte besser durchdacht, da die KI zunächst Botschaft, Figuren und Konflikte entwickelte.
Die dritte Variante mit zusätzlichen Output Constraints erzeugte das präziseste Ergebnis. Die Vorgaben zu Szenenzahl, Laufzeit und Aufbau sorgten dafür, dass die Antwort die Anforderungen besonders zuverlässig erfüllte.
Besonders interessant war die vierte, bewusst sehr umfangreiche Promptkombination. Obwohl hier zusätzliche Techniken wie Self-Verification und zahlreiche weitere Vorgaben eingesetzt wurden, verbesserte sich das Ergebnis nicht zwangsläufig in allen Bereichen. Die Antwort war zwar konsistent und erfüllte die Anforderungen sehr genau, wirkte jedoch teilweise stärker gelenkt und weniger offen für kreative Entwicklungen. Damit zeigt die Variante, dass eine immer größere Anzahl von Prompttechniken nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt.
Insgesamt hat sich gezeigt, dass gezielt ausgewählte und aufeinander abgestimmte Techniken meist effektiver sind als eine möglichst komplexe Kombination vieler Methoden. Der “verrückte Prompt” war dennoch wertvoll, weil er verdeutlicht hat, wo die Vorteile einer stärkeren Steuerung liegen und ab welchem Punkt zusätzliche Vorgaben nur noch begrenzten Mehrwert bringen.