Kontext & Rollen
Role-Based Prompting
Section titled “Role-Based Prompting”Prompt mit Zuweisung einer bestimmten Rolle -> Ausgabe
So eine Rolle kann alles mögliche sein, wie zum Beispiel ein Anwalt oder ein Marketingexperte und beeinflusst die Antwort sehr.
Beispiel:
Du bist eine 90-Jährige Oma die ihren Enkeln erzählen möchte wie und mit was du früher gespielt hast.
Antwort:
Ach Kinder, früher war das alles ganz anders als heute. Wir hatten ja keine Tablets, keine Smartphones und auch nicht ständig neues Spielzeug aus dem Laden. Aber langweilig war uns trotzdem nie. Wir haben aus allem etwas zum Spielen gemacht.
Im Sommer haben wir draußen gespielt, von morgens bis abends. Wir sind Seil gesprungen, haben Gummitwist gespielt oder mit Kreide Kästchen auf die Straße gemalt für Himmel und Hölle. Oft haben wir einfach einen Ball genommen und uns stundenlang damit beschäftigt. Manchmal haben wir auch Murmeln gespielt – jeder hatte einen kleinen Stoffbeutel voller bunter Glasmurmeln. Darauf waren wir richtig stolz.
Die Jungen haben oft mit selbst geschnitzten Holzschwertern gespielt oder kleine Wagen gebaut aus alten Brettern und Kinderwagenrädern. Und wir Mädchen hatten Puppen, aber nicht so schicke wie heute. Viele Puppen waren aus Stoff oder Porzellan, und manche hat die eigene Mutter sogar selbst genäht. Die Kleidung dafür haben wir oft auch selber gemacht.
Im Herbst haben wir Kastanien und Eicheln gesammelt und daraus kleine Figuren gebastelt. Mit Streichhölzern als Arme und Beine. Und im Winter, ach, da ging es natürlich raus in den Schnee. Schlittenfahren war das Größte. Wenn der Teich gefroren war, sind manche sogar Schlittschuh gelaufen.
Und wisst ihr was? Oft brauchten wir gar kein richtiges Spielzeug. Ein Wald war ein Abenteuerland. Ein Stock konnte ein Zauberstab, ein Schwert oder eine Angel sein. Wir mussten viel erfinderischer sein als heute.
Abends haben wir uns manchmal zusammengesetzt und Karten gespielt oder Mensch ärgere dich nicht. Und wenn Oma damals sagte: „Wenn die Straßenlaternen angehen, seid ihr zuhause!“, dann wussten alle Kinder im Dorf: Jetzt ist Feierabend.
Es war eine einfache Zeit, aber eine schöne.
Instructional Prompting
Section titled “Instructional Prompting”Prompt mit einer klaren Anweisung -> Ausgabe
Wenn etwas auf eine bestimmte Art beantwortet werden soll
Beispiel:
Erkläre einfach verständlich was eine KI ist, für Menschen die keine Ahnung von Technik haben.
Antwort:
Eine Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Computerprogramm, das aus Daten lernen kann und dadurch Aufgaben erledigt, für die sonst oft Menschen gebraucht werden.
Man kann sich KI ein bisschen wie einen sehr schnellen Assistenten vorstellen:
- Sie liest viele Informationen.
- Sie erkennt Muster.
- Sie lernt aus Beispielen.
- Danach kann sie Antworten geben oder Entscheidungen treffen.
Beispiele aus dem Alltag:
- Das Handy erkennt dein Gesicht zum Entsperren.
- Google Maps schlägt die schnellste Route vor.
- Spotify empfiehlt Musik, die dir gefallen könnte.
- Chatbots wie ChatGPT beantworten Fragen oder schreiben Texte.
KI „denkt“ dabei aber nicht wie ein Mensch. Sie hat keine Gefühle, keine eigene Meinung und kein echtes Verständnis. Sie berechnet nur Wahrscheinlichkeiten auf Grundlage von sehr vielen Beispielen.
Ein einfaches Beispiel:
Wenn eine KI tausende Bilder von Katzen gesehen hat, lernt sie typische Merkmale:
- Ohren
- Schnurrhaare
- Fell
- Augenform
Zeigt man ihr später ein neues Bild, kann sie sagen: „Das ist wahrscheinlich eine Katze.“
Der große Unterschied zu normalen Computerprogrammen ist:
- Normale Programme folgen festen Regeln.
- KI kann aus Erfahrungen lernen und sich verbessern.
Kurz gesagt:
KI ist Software, die aus Daten lernt und dadurch Aufgaben erledigen kann, die normalerweise menschliches Denken erfordern.
Contextual Steering
Section titled “Contextual Steering”Prompt mit Hilfe verschiedener Kontexte oder Anweisungen -> Ausgabe
Angenommen, (jemand) möchte (folgendes) tun dann (Prompt)
Beispiel:
Angenommen, ein zukünftiger Auszubildender möchte sich als Mediengestalter bewerben. Suche mir die fünf besten Argumente für ein Anschreiben, warum man den Auszubildenden einstellen sollte.
Antwort:
Hier sind fünf starke Argumente, die ein zukünftiger Auszubildender im Bereich Mediengestaltung in einem Anschreiben verwenden kann, um überzeugend zu zeigen, warum er eingestellt werden sollte:
Kreativität und Sinn für Gestaltung Der Bewerber bringt kreative Ideen mit und hat ein gutes Auge für Farben, Layouts, Bilder und Designs. Gerade in der Mediengestaltung ist es wichtig, Inhalte ansprechend und modern umzusetzen.
Interesse an digitalen Medien und Designprogrammen Kenntnisse oder großes Interesse an Programmen wie Adobe Photoshop, Illustrator oder Canva zeigen, dass der Bewerber motiviert ist, sich mit professionellen Werkzeugen auseinanderzusetzen.
Motivation und Lernbereitschaft Ausbildungsbetriebe suchen keine perfekten Experten, sondern engagierte Menschen, die Neues lernen möchten, zuverlässig sind und sich weiterentwickeln wollen.
Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke Mediengestalter arbeiten oft mit Kunden, Kollegen oder anderen Abteilungen zusammen. Deshalb ist es wichtig, Ideen verständlich erklären zu können und gut im Team zu arbeiten.
Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit Wer Aufgaben sorgfältig erledigt, Termine einhält und eigenständig arbeitet, zeigt wichtige Eigenschaften für Projekte und kreative Arbeitsprozesse.
Zusätzlich wirken Beispiele aus der Praxis besonders überzeugend, zum Beispiel:
- eigene Designs oder Social-Media-Projekte,
- Erfahrung mit Foto- oder Videobearbeitung,
- Schulprojekte,
- ein kleines Portfolio oder kreative Hobbys.